Wohnhaus mit Stampflehmwand
[Sanierung & Umbau]
Manchmal kommt man irgendwohin und denkt, eigentlich muss man hier gar nichts tun, es passt doch alles. Doch jedes Detail barg Überraschungen. Die Fundamentuntersuchung lieferte, dass teilweise keine ausreichende Einbindetiefe vorhanden war, die Prüfung der vom Vorbesitzer nachträglich eingezogenen Horizontalsperre, dass diese vollständig perforiert war, die Untersuchung der Balkenköpfe, dass bei deren "Sanierung" ausnahmslos gebastelt wurde und das Dachtragwerk gar keinen Verbund mit der Deckenbalkenlage mehr aufwies usw.. Schlussendlich wurde auseinandergenommen und wieder zusammengesetzt, maximal gerettet, zwei Geothermiebohrungen vor dem Haus niedergebracht, innen gedämmt, eine Wandheizung installiert, mit Lehm geputzt und bei einer kleineren Grundrissänderung eine Stampflehmwand als Raumteiler errichtet.
Fotorechte: Jörg Wappler





















